Pi im Gehirn von Hael Yggs sichtbar gemacht!
Die Zeit der Heimlichkeiten und grandiosen Überraschungen hat auch in diesem
Jahr etwas für mich übriggehabt und etwas Wunderbares hervorgebracht.
Wie wir alle wissen, ist unsere geliebte 3,141592..., wie sie uns in ihrer unendlichen Unüberschaubarkeit entgegentritt, erst durch den Filter unseres Denkens zu dem geworden, was sie ist. Wie aber sieht sie aus, bevor sie unsere Köpfe verläßt und sich als schillenrnde Zeichenkette manifestiert?
Dieser Frage ging ich nach und hatte das Glück, bei Herrn Günter Haffelder, Leiter des Instituts für Kommunikation und Gehirnforschung Stuttgart, auf Interesse zu stoßen. Er ermöglichte es mir, mit einer von ihm entwickelten Methode zur Visualisierung von Hirnströmen, Spuren von PI in meinem Hirn sichtbar zu machen. Dazu wurden die Hirnströme gemessen während einer zweimaligen lauten Rezitation der ersten 100 Nachkommastellen und einer darauffolgenden stummen Rezitation. Das beigefügte Ergebnis (oben) zeigt erstmalig, wie sich PI durch die Gänge eines menschlichen Gehirns (und zwar des meinigen) schlängelt. Ich bin fasziniert von diesem PIstromgebirge und wenn ich es recht betrachte, dann scheint mir die Häufigkeit der Maxima bei 3,14 Hz am größten zu sein! Wen wunderts?!
Dies also mein Beitrag zur Rubrik: "Mein schönstes Weihnachtsgeschenk" und ich bin sicher, Euch und alle allPInisten reißt dieses PIcture genauso vom Hocker, wie es mich die vorweihnachtliche Sentimentalität in Richtung Euphorie verlassen ließ. Ich hoffe, in nicht allzuferner Zukunft, das Ergebnis der akustischen Darstellung des Denkens von PI auf gleichermaßen beieindruckende Weise darstellen zu können.
PIng, Glöckchen PIngelingeling! HLY